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  Klosterruine Allerheiligen


Ein lohnendes Ausflugsziel der Umgebung ist die Klosterruine Allerheiligen mit den angrenzenden Wasserfällen. Gelegen ist sie zwischen Schwarzwaldhochstraße und Oppenau, wo die Reste des einst imposanten Klostergebäudes schon seit über 150 Jahren die Besucher anziehen.

Die bewegte Geschichte der Prämonstratenserabtei geht auf die Gründung durch Uta von Schauenburg zurück, die noch im Alter von 80 Jahren im letzten Jahrzehnt des 12. Jahrhunderts den Bau des Klosters beginnen ließ. Der Sage nach soll der Herzogin im Traum aufgetragen worden sein, einen Esel mit einem Sack Geld zu beladen und das Tier frei laufen zu lassen. Dort, wo es den Sack abwerfe, solle das Kloster errichtet werden. So zog der Esel seines Weges, wurde aber auf der Höhe seiner Last müde und warf den Sack ab, der zurück ins Tal rollte. Dort, wo der Sack liegen blieb, wurde das Kloster erbaut, wobei der Bau selbst sich bis zum Beginn des 14. Jahrhunderts hinzog.

Um es unabhängig bestehen zu lassen, stattete Uta von Schauenburg das Kloster mit Privilegien und Ländereien aus und übertrug den Kanonikern von Allerheiligen unter anderem das Patronat über die Kirche Nussbach, später folgten weitere Pfarreien wie Achern oder Appenweier. Auch mit Höfen, Häusern, Weinbergen und Feldern versorgte die Stifterin ihr Kloster, da die Ordensleute sich sowohl finanziell als auch handwerklich selbst versorgen mussten. Nicht zu unterschätzende Geldmittel flossen dem Kloster im späten 13. Jahrhundert durch die Spenden der Pilger in der Wallfahrtskirche Lautenbach zu, sodass das Kloster Laufe der Zeit einen gewissen Reichtum erhielt.

Brände von 1470 und 1555 richteten große Schäden an, die erst in jahrelanger Arbeit wieder beseitigt werden konnten. Im Jahr 1804 verließen die Mönche im Zuge der Säkularisierung das mittlerweile zur Abtei erhobene Kloster und noch im gleichen Sommer wurde die Kirche durch einen Blitzschlag stark beschädigt. Notdürftige Reparaturen erfolgten durch den Karlsruher Baudirektor Friedrich Weinbrenner.

Noch ausführlicher mit den geschichtlichen Ereignissen kann man sich nach einem Gang durch die romantische Ruine in der Dauerausstellung unterhalb der Klosterschänke auseinandersetzen. Der Blick über die terrassenförmig angelegten Wasserspiele lädt zum Verweilen ein und macht auch neugierig auf die wilde Schlucht mit den sieben Wasserfällen, die erst 1840 erschlossen wurde und übrigens schon Mark Twain begeisterten, der 1878 durch Europa wanderte und unter anderem auch an Allerheiligen vorbeikam. Wer gut zu Fuß ist, sollte sich dieses Naturschauspiel also nicht entgehen lassen, auch wenn man beim Wiederaufstieg gelegentlich etwas außer Atem kommt.

Wer möchte, kann am Fuße der Wasserfälle noch den Sagenrundweg in die Wanderung einbeziehen und auf geheimnisvollen Pfaden nicht nur die atemberaubende Natur genießen sondern sich beispielsweise auch über das „steinerne Antlitz“ oder den abtrünnigen „Bruder Pauli“ informieren.

Die Klosterruine liegt etwa 10 Kilometer nördlich von Oppenau, wo man zunächst der B 28 und später der K 5370 folgt, bis man am Klosterparkplatz ankommt.
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Letzte Aktualisierung: Montag, 23. Oktober 2017

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